Pack dein Studium – am besten in Freiberg






Fotos © SMWK
Pack dein Studium – am besten in Freiberg
Mit diesem Aufruf ging es nach Köln zur Einstieg Abi-Messe. Zusammen mit Botschaftern weiterer sächsischer Hochschulen war ich zum zweiten Mal auf Werbefeldzug für die sächsischen Hochschulen unterwegs.
Peter und Maik – unsere beiden „Umzugshelfer“ (Promoter) – animierten fleißig Schülerinnen und Schüler an unseren Stand zu kommen. Das war dann schon fast nicht mehr nötig, denn schnell sprach sich auf der Messe herum, dass die sächsischen Hochschulen mit einem besonders kreativen Stand vertreten waren. Wir hatten also alle Hände voll zu tun und freuten uns natürlich über die Neugier an unseren Berichten und Broschüren der einzelnen Hochschulen, die wir ständig nachfüllen mussten.

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Auch von anderen Ausstellern wurde der Messestand, bestehend aus einem LKW, Tresen und der Umzugskulisse, vielfach gelobt. Zum Ende des zweiten Messetages strömten dann die anderen Aussteller zu uns, um noch einen der begehrten Kartons abzustauben. Im Mai geht es wieder auf Tour, dann allerdings direkt an die Schulen, wo wir hoffentlich auf genauso offene und interessierte Schüler treffen wie auf der Einstieg Abi Messe in Köln.
“Zuckertüten” für die Erstis
Naja, nicht ganz! Mit Rücksicht auf die Zahngesundheit unserer Studienanfänger, bekommen die Erstsemester zwar eine prall gefüllte Tasche, diese ist jedoch zuckerfrei. Auch von der unhandlichen spitzen Form haben wir uns erlaubt abzuweichen. Stattdessen gibt es ein jugendfreundlicheres Format. Das Willkommensgeschenk aus LKW-Plane fasst mindestens einen Ordner und enthält bei der Übergabe allerlei interessanten Inhalt vom Studentenmagazin über Schreibblock und Buttons bis hin zu Kondomen. Da wir 1100 Erstis begrüßen dürfen, waren also eine Menge Taschen zu packen. Natürlich griffen uns wieder engagierte Studenten der Bergakademie unter die Arme und nahmen sich der Packaktion an. Ein riesiges DANKE SCHÖN an dieser Stelle an alle engagierten Studenten. Doch das Packen war nur der Auftakt zur Tätigkeit der Studis. Denn viele von ihnen sind in den ersten Wochen des Semesters als Tutoren für die Neulinge tätig und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Soviel Engagement muss natürlich belohnt werden und so dürfen bald auch alle Tutoren die begehrte Tasche ihr eigen nennen.
Freiberg goes Bavaria
Wie einige sicher schon mitbekommen haben, werden alle ostdeutschen Hochschulen aktiv in Sachen Studienwerbung. So auch unsere Bergakademie. Um nicht Opfer des demographischen Wandels zu werden, bemühen wir uns fleißig um zukünftige Studenten. Diese sollen nun verstärkt auch aus den alten Bundesländern kommen, denn während bei uns die Abiturjahrgänge immer schwächer werden, nehmen die studierfähigen Schulabgänger in den alten Bundesländern zu.
Das geht natürlich am besten über einen positiven Eindruck vor Ort. Da viele Schüler jedoch davor zurückschrecken eine längere Reise auf sich zu nehmen, um sich über eine Uni zu informieren, gehen wir den umgekehrten Weg und fahren zu den Schülern.
Am vergangenen Mittwoch hatte unser Projekt seine Feuerprobe am Platen-Gymnasium in Ansbach. Zusammen mit drei engagierten Studenten der Fachrichtungen Mathe, Chemie und Maschinenbau startete ich in aller Frühe gen Süden. Im Gepäck eine Menge Information, Freiberger Eierschecke und Vorfreude. Nach knappen 3 Stunden erreichten wir Ansbach, eine Stadt südwestlich von Nürnberg; von der Größe her mit Freiberg vergleichbar.
Für die Schüler war es die letzte Woche vor den Ferien und an diesem Berufs- und Studieninfotag konnten sie sich frei bewegen bzw. selbst entscheiden, welche Infoveranstaltungen sie besuchen wollen. Das vorhandene Interesse der Schüler bestimmte auch die Entscheidung, welche Fachrichtungen an dem Tag vorgestellt wurden.
Um uns von einer konventionellen Infoveranstaltung wegzubewegen, gestalteten wir die uns zur Verfügung stehende Zeit so, dass nach einem kurzen Einstieg über Impressionen von Uni, Campus und Studentenleben und einigen Facts über das Angebot und die Besonderheiten der TU Bergakademie Freiberg die Studenten über ihr Studienfach sprachen. Dabei ging es vor allem um die Frage, warum sie sich damals für ein Studium in Freiberg entschieden haben, welche Vorteile es bietet und was genau sich hinter den einzelnen Studiengängen verbirgt. Im Anschluss eröffneten wir die lockere Gesprächsrunde mit der hiesigen Spezialität Freiberger Eierschecke. Diese kam natürlich sehr gut an und die Schüler nutzten die Gelegenheit, um all ihre Fragen los zu werden. Für die Studenten wie auch für mich war es eine interessante Erfahrung und ich darf für uns alle vier sprechen – es hat richtig Spaß gemacht. Die nächsten Touren an Schulen werden folgen.



