“Zuckertüten” für die Erstis
Naja, nicht ganz! Mit Rücksicht auf die Zahngesundheit unserer Studienanfänger, bekommen die Erstsemester zwar eine prall gefüllte Tasche, diese ist jedoch zuckerfrei. Auch von der unhandlichen spitzen Form haben wir uns erlaubt abzuweichen. Stattdessen gibt es ein jugendfreundlicheres Format. Das Willkommensgeschenk aus LKW-Plane fasst mindestens einen Ordner und enthält bei der Übergabe allerlei interessanten Inhalt vom Studentenmagazin über Schreibblock und Buttons bis hin zu Kondomen. Da wir 1100 Erstis begrüßen dürfen, waren also eine Menge Taschen zu packen. Natürlich griffen uns wieder engagierte Studenten der Bergakademie unter die Arme und nahmen sich der Packaktion an. Ein riesiges DANKE SCHÖN an dieser Stelle an alle engagierten Studenten. Doch das Packen war nur der Auftakt zur Tätigkeit der Studis. Denn viele von ihnen sind in den ersten Wochen des Semesters als Tutoren für die Neulinge tätig und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Soviel Engagement muss natürlich belohnt werden und so dürfen bald auch alle Tutoren die begehrte Tasche ihr eigen nennen.
Impressions of an IAESTE-trainee
Freiberg is definitely international. I am Brazilian and I came here as an IAESTE trainee for 2 months. In my first week I already felt at home. I met people from several countries as well, and since then, we are enjoying and having a great time of this great experience.Many entertainment options also make this city a great option to live. I am sure that I did the right choice coming to Freiberg.
by Vanessa Avela (Brazil)
Impressions of an IAESTE-trainee
I have had a training at TU Bergakademie freiberg for two months in the institute of wärmetechnik und thermodynamik. It was an unforgettable experience and i learned a lot not only about the project and the machines i was handeling but also about the way of working, the procedures and the collaboration between supervisors and trainees. Despite the fact that my stay there was during a period of renovation of the offices and the laboratories, i was nicely surprised by the organisation and the availability of most of the facilities.
It was also a honour for me to collaborate in the projects and i want to thank everybody for their seriousness, their involvement their help and availability.
Two months are a quite short period and i would be really pleased to collaborate on some other projects or attend to a master degree on this university.
by TAKTAK WALID (Tunisia)
Freiberg goes Bavaria
Wie einige sicher schon mitbekommen haben, werden alle ostdeutschen Hochschulen aktiv in Sachen Studienwerbung. So auch unsere Bergakademie. Um nicht Opfer des demographischen Wandels zu werden, bemühen wir uns fleißig um zukünftige Studenten. Diese sollen nun verstärkt auch aus den alten Bundesländern kommen, denn während bei uns die Abiturjahrgänge immer schwächer werden, nehmen die studierfähigen Schulabgänger in den alten Bundesländern zu.
Das geht natürlich am besten über einen positiven Eindruck vor Ort. Da viele Schüler jedoch davor zurückschrecken eine längere Reise auf sich zu nehmen, um sich über eine Uni zu informieren, gehen wir den umgekehrten Weg und fahren zu den Schülern.
Am vergangenen Mittwoch hatte unser Projekt seine Feuerprobe am Platen-Gymnasium in Ansbach. Zusammen mit drei engagierten Studenten der Fachrichtungen Mathe, Chemie und Maschinenbau startete ich in aller Frühe gen Süden. Im Gepäck eine Menge Information, Freiberger Eierschecke und Vorfreude. Nach knappen 3 Stunden erreichten wir Ansbach, eine Stadt südwestlich von Nürnberg; von der Größe her mit Freiberg vergleichbar.
Für die Schüler war es die letzte Woche vor den Ferien und an diesem Berufs- und Studieninfotag konnten sie sich frei bewegen bzw. selbst entscheiden, welche Infoveranstaltungen sie besuchen wollen. Das vorhandene Interesse der Schüler bestimmte auch die Entscheidung, welche Fachrichtungen an dem Tag vorgestellt wurden.
Um uns von einer konventionellen Infoveranstaltung wegzubewegen, gestalteten wir die uns zur Verfügung stehende Zeit so, dass nach einem kurzen Einstieg über Impressionen von Uni, Campus und Studentenleben und einigen Facts über das Angebot und die Besonderheiten der TU Bergakademie Freiberg die Studenten über ihr Studienfach sprachen. Dabei ging es vor allem um die Frage, warum sie sich damals für ein Studium in Freiberg entschieden haben, welche Vorteile es bietet und was genau sich hinter den einzelnen Studiengängen verbirgt. Im Anschluss eröffneten wir die lockere Gesprächsrunde mit der hiesigen Spezialität Freiberger Eierschecke. Diese kam natürlich sehr gut an und die Schüler nutzten die Gelegenheit, um all ihre Fragen los zu werden. Für die Studenten wie auch für mich war es eine interessante Erfahrung und ich darf für uns alle vier sprechen – es hat richtig Spaß gemacht. Die nächsten Touren an Schulen werden folgen.



